
Stiftung EcoAndina - Fundación Eco Andina
Angeregt durch private Initiativen wurden in den 1990er Jahren kleine Umwelt- und Sozialprojekte im Gebiet der Puna und im Nordwesten Argentiniens sowie ein Vorhaben zur Wasserversorgung für über 100 Dörfer durchgeführt. Aus diesen Aktivitäten entstand die Gruppe EcoAndina, die sich 1999 als gemeinnützige Fundación EcoAndina etablierte.
Seit Fünfundzwanzig Jahren arbeitet die Stiftung EcoAndina in der Puna, dem Teil des großen länderübergreifenden Hochplateaus in den Anden, zu dem der nordwestliche Teil der Provinz Jujuy in Argentinien gehört. Die Puna ist besonders von Abholzung und den daraus entstandenen Umweltproblemen (v.a. Wüstenbildung) bedroht.
Durch Projekte von EcoAndina wurden u. a. Solarküchen für Familien, Solarheizungen, Solaröfen zur Heißwasserbereitung sowie Gemeinschaftssolarküchen eingeführt. Das hat zur Folge, dass sehr viel weniger kostbares Brennholz von der kargen Vegetation zu Heiz- und Kochzwecken benutzt werden muss.
In ihrer 25 jährigen Geschichte hat Fundación EcoAndina über 100 Projekte in der Andenregion im Nordwesten Argentiniens durchgeführt. Der Schwerpunkt lag auf der Verbesserung der Lebensbedingungen der örtlichen, überwiegend ländlichen und indigenen Bevölkerung.
Hauptsächliche Themenbereiche der Projekte sind:
- Entwicklung und Einführung neuer und angepasster Technologien zur Nutzung von Solarenergie, zur Bewässerung von Feldern (Tröpfchenbewässerung),
zur Fassung und Weiterleitung von Trinkwasser zur Behandlung von Siedlungsabwässern - Verbesserung des Zugangs zu Trinkwasser und zu Bewässerung
- Nachhaltiges Management lokaler Ressourcen
- Wieder Inwertsetzung traditioneller andiner Nahrungspflanzen und Anbaumethoden
- Verbreitung bioklimatischer Konzepte im Hausbau
Im Laufe der letzten 35 Jahre entstanden so:
- 4 Andensolardörfer im argentinischen Hochland
- 4 Gemeinschaftssolarbäder
- xx Gemeinschafts - Solarküchen mit Herd
- xx Solarbacköfen
- ~1.000 Familien-Solarküchen in Privathäusern
- xx Kasten-Solaröfen
- xx Solarheizungsanlagen in Schulklassenräumen
- x Solarheizungsanlagen in Gemeindezentren
- xx Solarkollektoren für Brauchwarmwasser zwischen 100 und 1000 Litern, je nach Familien- oder Gemeinschaftsanforderung (Solarwasserspeicher)
- xx Solare mobile Imbissstände (Mobile Food Solar Store) - für mobile Essenszubereitung
- x Pflanzenkläranlagen zur biologischen Abwasserbehandlung (Grau- und Schwarzwasser)
- xx ha Anbauflächen mit Tröpchenfbewässerung und Photovoltaik- oder Gradientensolarpumpen
- 2 Solarenergiezentren: EcoHuasi in der Puna (Argentinisches Hochland) und CEDIERA in San Salvador de Jujuy
- 1 Haus „EcoSolar“
- x Quinoatrockner
- 1 Salzentwässerungsgerät
- x Generationen von „Solarkindern“, sie wurden geboren und ihre Häuser hatten bereits die Nutzung sauberer Energie
- zahlreiche Kurse und Schulungen zur Nutzung von Solaranlagen und Entwicklung anderer Themen für Schulen, technische Schulen, isolierte und / oder gefährdete Gemeinschaften.
Die Stiftung EcoAndina entwickelte ein "Wassernutzungs-Kaskadenkonzept" zur Verbesserung der lokalen Verhältnisse.
Dabei entstanden u.a. vier andine solare Gemeinschaftsbadehäuser (baño solar andino), deren Abwässer in Pflanzenkläranlagen gereinigt und anschließend zur Bewässerung nach der Tröpfchenmethode genutzt werden. Aktuell wurde das ganze Dorf Ciénega de Paicone mit einer nachhaltigen Pflanzenkläranlage ausgestattet.
Daneben wurde das Projekt zur "Ökologischen Umgestaltung und Ausrichtung" im Bereich der Puna konzipiert und weiterentwickelt. Daraus entwickelte sich das Projekt "Solare Andendörfer". Damit sind Siedlungen gemeint, die mit sauberer Energie versorgt werden und deren Wirtschaften auf der nachhaltigen Nutzung der natürlichen Grundlagen beruht.
Neben dem Ökozentrum "Ecohuasi" in Misa Rumi entstand ein architektonisch ambitioniertes Solarzentrum in der Provinzhauptstadt Jujuy (Centro EcoAndina para el Desarrollo e Interpretación de Energías Renovables y Ambiente CEDIERA | CEDIERA flyer in deutsch).
EcoAndina hat die Technologie der solaren Wärmenutzung in den Norden Argentiniens gebracht und dieses Wissen kooperativ organisierten Werkstätten zur Verfügung gestellt. In enger Zusammenarbeit mit der Stiftung werden bereits große Teile der Ausrüstung von diesen Werkstätten selbst hergestellt.
Die Partnerorganisation von EcoAndina in Deutschland, OekoAndina e.V., unterstützt diese Arbeit mit eigenen Beiträgen oder direkter Mitarbeit, sammelt für diese Vorhaben Material und finanzielle Mittel und leitet sie an die Projekte weiter. Sie ist als gemeinnützig anerkannt, Spenden sind damit steuerabzugsfähig.
Sie möchten Näheres wissen? Schreiben Sie uns oder rufen Sie an OekoAndina e.V. oder:
Fundación EcoAndina
Presidente Silvia M. Rojo
Gerencia N.N.
Domicilio administrativo y postal principal:
Ernesto Romero N° 43, 1° Piso - Villa Jardín de Reyes
CP: 4600 San Salvador de Jujuy, Provincia de Jujuy, Argentina
Tel: + 54 0 388 4922275
Cel: + 54 (9-desde extranjero) 388 15 4757367
E-mail: info(at)ecoandina.org
Skype: silviarojosolar
Facebook: FundacionEcoAndina
Twitter: @EcoAndina
Centro CEDIERA
Delegación en Pcia. de Jujuy:
CP: 4600 San Salvador de Jujuy
Av. 1 de mayo s/n., Barrio Bajo Albiña,
Centro de investigación "EcoHuasi"
4600 San Salvador de Jujuy, Calle s/n, San Juan de Misa Rumi,
Provincia de Jujuy Departamento Santa Catalina
Sede legal en Pcia. de Salta:
Uruguay 574, 4400 Salta