19.12.2013
Nachfolgetreffen zum Workshop "Ökologisch Faires Gold" vom 2.3.2013

8.8.2013
SCHMID Group baut vollintegrierte Photovoltaik-Fertigung für argentinischen Energieversorger EPSE (zum Artikel)
Die SCHMID Group (Freudenstadt) hat vom Energieversorger der argentinischen Provinz San Juan, Energia Provincial Sociedad del Estado (EPSE) den Auftrag zum Bau einer vollintegrierten Photovoltaik-Produktion vom monokristallinen Siliziumingot bis zum Solarmodul erhalten.
- Modernste Photovoltaik-Fabrik Südamerikas mit Maschinen aus Deutschland
- Solarstrom für Minen-Städte
- EPSE will Photovoltaik in der Provinz San Juan ausbauen
- Photovoltaik-Strom soll in Redox-Flow-Batterien gespeichert werden
weitere Solarnachrichten findet ihr unter: http://www.solarserver.de/solar-magazin/nachrichten/top-solar-news.html
20.6.2013
`FAIRES GOLD' - eine Perspektive für die Menschen in Peru, für uns?
Expertenhearing der Kampagne „Bergwerk Peru – Reichtum geht, Armut bleibt" am 20.6.2013 in Mainz.
2.3.2013
Ökologisch Faires Gold – FINANZIERUNGSFRAGEN
Die Welt ist im Goldrausch – seit einigen Jahren steigt der Goldpreis beständig an und erreicht historische Rekorde. Die starke Nachfrage führt zu einer Ausweitung des weltweiten Bergbaus, es werden neue Goldvorkommen erschlossen und selbst alte Minen wieder geöffnet.
Im gleichen Maß wie sich die Goldgräberstimmung ausbreitet, verschärfen sich die sozialen und ökologischen Bedingungen in den Bergbauregionen. Durch den industriellen Großbergbau und den lokalen Kleinbergbau kommt es zu gravierenden Umweltproblemen und sozialer Ungerechtigkeit auf allen Kontinenten.
Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, sind neue ökologisch und sozial gerechte Konzepte sowohl für den Goldbergbau als auch für die gesamte Produktionskette von Schmuck dringend erforderlich.
In diesem Sinne sind wir von EcoAndina + ÖkoAndina in den letzten 20 Jahren bereits mehrere Schritte vorangekommen:
Durch den Ankauf von Gold, das mittels umweltverträglichen Kleinbergbaus unter sozial und ökologisch unbedenklichen Bedingungen gewonnen wird, können der indigenen Bevölkerung im Gebiet der Puna (Altiplano-Hochland in Nordwestargentinien) schon seit fast 20 Jahren faire Preise und Unterstützung bei der Arbeitsorganisation garantiert werden.
Programm
Erläuterung der Grundproblematik“
// Heiner Kleine-Hering, Fundación EcoAndina
// Heiner Kleine-Hering und Werner Herget
// Thomas Siepelmeyer, Fair Trade in Gems & Jewellery
// Werner Herget
// Barbara Holzer, Fundación EcoAndina
(ARM: Alliance for Responsible Mining ARM - Fairtrade and Fairmined gold
(http://www.communitymining.org))
23.1.2013
BUENAS NOTICIAS von EcoAndina!
Ley 5752. De Obligatoriedad de Uso de Energías Alternativas en la Ejecución de Obras Públicas.
Das Parlament in Jujuy hat ein Gesetz zur Abstimmung gebracht, in dem geregelt ist, dass zukünftig bei öffentlichen Bauten oder Renovierungen erneuerbare Energien zum Einsatz kommen sollen.
Zusammenfassung:
In der Provinz JuyJuy ist seit dem 14.12.2012 u.a. auf Anregung von EcoAndina nunmehr die Nutzung von alternativen Energien in jedem öffentlichen Bauvorhaben per Gesetz vorgeschrieben.
Dies betrifft recht umfassend neben einer Vielzahl anderer Gebäude insbesondere Krankenhäuser, Universitäten, Polizei -, und Schulgebäude, aber auch Privathäuser, Sozialwohnungen, Industrie -, Gewerbe – und Gasthäuser.
Ziel ist umweltfreundliche Systeme für Heizung und zur Erzeugung von Warmwasser einzusetzen, umweltgerechte Stromversorgungssysteme sowie solarbetriebene Küchen etc zu nutzen. Man erhofft sich dadurch langfristig eine hohe Kosteneffizienz und soziale Rentabilität zu erreichen.
Mit der speziellen Planung innerhalb der kommenden 3 – 5 Jahre ist die Verwaltung (Executive), zunächst in den Regionen Quebrada und Puna, betraut. Die anderen sollen dann aus den Erfahrungen lernend folgen. Das Vorhaben wird politisch auch von höchster Stelle als ein Gewinn für die Zukunft sowie als Schutz für das menschliche Leben angesehen.
Zusätzlich sollen – durch Intervention des Gouverneurs - z.B. Wohnhäuser zur Sonne ausgerichtet werden sowie Materialien in der Konstruktion (Wärmespeicher und -isolierung) zur besseren thermischen Ausbeute der erneuerbaren Wärmequellen eingesetzt werden.
In den Regionen Quebrada und Puna herrschen ausgezeichnete Bedingungen, um einen Großteil der alternativen Energiequellen wie z.B. Sonnenenergie und Windenergie in Form von Elektrizitätsgewinnung (im Haushalt) oder für Wasserpumpen (Felderberieselung) auch im großen Maßstab einzusetzen.
Fest steht: primäre Bedürfnisse wie Heizung, Nahrung und Hygiene müssen für die einheimische Bevölkerung gewährleistet sein. Dem Staat fällt dabei aktuell die Aufgabe zu, alle Ressourcen nachhaltig nutzbar zu machen. Gemeint ist dabei, neben dem Vorbildcharakter, der ständige Anstoß in Form von Projekten z.B. durch hierzu geeignete Organisationen und Betriebe. Anvisiert wird dabei ein stetig steigender Anteil an erneuerbarer Energien.
Konkret angegangen wird dadurch der Kampf gegen die sich immer weiter abzeichnende Abholzung der Wälder im Norden sowie der tägliche Verbrauch von Tola – und Quinoabüschen durch die Menschen vor Ort (insbesondere Kochen und Heizen). Eine dramatische Versteppung ist die Folge, die durch diese Neuausrichtung der Ressourcennutzung verlangsamt und letztendlich gestoppt werden soll.
